Gegenwart

Es klingt so einfach: Als wäre es das Natürlichste auf der Welt. Ich glaube, das ist es auch. Eine Sache auf einmal machen. Da sein. Gegenwärtig sein.

Die Schublade ist doch nicht so tief, wie ich gehofft habe. Schnell ist das Handy wieder präsent, natürlich nur „ganz schnell“… Das Handy ist nicht der Feind, den ich bekämpfen muss. Es geht um etwas anderes.

Da sein. Ganzherzig.

Ich habe ja so viele Ideen, so viele kreative Einfälle, soo viel zu tun. Und dies wollte ich auch schon lange erledigen! Natürlich nur fürs Kind, was denn sonst.

Halte ich Leere aus?
Halte ich Stille aus?
Halte ich es aus, einfach zu sein?

Natürlich ist es in unserem Haushalt nicht oft leer; still schon gar nicht. Leere und Stille versuchen sich dann auszubreiten, wenn grad keine Herausforderung, keine Back- oder Kochprojekte anstehen. Es sind die Momente, in denen ich einfach dasein könnte. Entweder mit den Kindern, oder „einfach“ mit Gott, oder mit meinen eigenen Gedanken. Momente, in denen ich den schmutzigen Fenstern, die mich im Sonnenlicht anlachen, nicht zu Leibe rücke.

„Herunterfahren“ ist nicht effizient in fünf Minuten erledigt. Es geht um einen Lebensstil. Es geht letztlich wohl darum, womit ich mich identifiziere, worüber ich mich definiere, was mir Wert gibt.

Food for thought…

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