Herzliche Einladung zur Buch-Vernissage!

Heute mach ich’s kürzer. Die Sonne scheint, und wir geniessen die aller-wunderschönsten frühen Herbsttage meines Lieblingsmonats September. Die Sonnenstrahlen besänftigen und entschädigen grad für ganz vieles: die Kühle des Sommers, lange herausgeschobene und verpasste Feiern, die Verunsicherung über Regeln, deren schiere Anzahl nicht zur Übersicht beiträgt.

Die Rosen geben nochmals alles, kommen trotzig in die zweite und letzte Blüte, während andernorts die Blätter zu fallen beginnen. Gestern hörte ich mein Lieblingsgeräusch: Das Chräschle (Rascheln) der trockenen Blätter, wenn man durch sie hindurchläuft. Du wunderschönes, heimeliges Geräusch!

So, wie die Blätter mit Leichtigkeit von den Bäumen fallen, so geht es mir gerade mit meiner ebenfalls unübersichtlich gewordenen Liste an Beschäftigungen, die ich mir über die Jahre angehäuft habe. Inspiriert von Frühherbst und „Not-to-do-Liste“ von Veronika habe ich beschlossen, mich von Dingen zu trennen, die in sich zwar gut, schön und wichtig sind – und doch schlicht und einfach zuviel. Grad. Da ist dieses Buch, das zwar ein wichtiges Thema beschreibt, und mich doch jedesmal beim Weglegen mit einer klitzekleinen Bedrückung hinterlässt. Weg damit. (Ich habe einen Bücher-Online-Shop entdeckt, der gebrauchte Bücher kauft!) Ein Dienst in der Gemeinde, der zwar überaus wichtig ist und mir auch Freude macht, aber im Moment doch einfach noch „obendrauf“ kommt. Rezepte, die sich anhäufen, und die ich doch nie koche oder backe. Ein Herzenswunsch, der sich nie erfüllt hat und dem ich jetzt ein Abschiedsfest gebe, weil ich mich nicht mehr behindern lassen und bedauern will.

Ich liebe die Jahreszeiten. Jahr für Jahr sind wir eingeladen, es ihnen gleichzutun. Im Winter Dinge ruhen und brachliegen zu lassen, im Frühling zu säen und Wachstum zu sehen, im Sommer zu geniessen und zu ernten bis in den Herbst hinein, und dann wieder Überschüssiges los- und fallenzulassen.

Was darf weg? – Oder andersherum gefragt: Was soll bleiben? Was hat den Geschmack von Leben? Wo gilt es, Raum für Neues zu schaffen – oder Leerraum zuzulassen? Zu warten, hinzuhören, zu ruhen?

*

Und während ich in diesem Prozess bin, habe ich beschlossen, mein erstes Buch zu feiern!

Ganz herzliche Einladung zur Buchvernissage
am Samstag, 30. Oktober 2021, um 19.30h
im schicken Coffee&Deeds!

Bitte meldet euch über die Mailadresse beim Impressum bis am 25. Oktober an (ihr müsst die Leerschläge rausnehmen und ein @ statt des „at“ hinschreiben). Es gilt die Covid-Zertifikatspflicht.

…und wer am 30. nicht kommen kann und/oder kein
Zertifikat besitzt, ist herzlich eingeladen an die
Haus-Lesung am Samstag, 23. Oktober 2021, um 19.30h
bei uns zuhause (max. 20 Teilnehmende)

Ich freue mich, euch zu sehen, kennenzulernen, mit euch zu feiern!!!

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