Perlen und Gedankenanstösse

Es ist Februar – der Monat, den ich am wenigsten mag. Schön, dass er immerhin etwas kürzer ausfällt als andere Monate. Der Februar kann nichts dafür – nichts für den grauen Himmel, nichts für den dreckig-matschigen Boden, nichts dafür, dass Skiferien angesagt sind und dass mir immer schon vor dem Packen graut – auch wenn die schon vertraute Ferienwohnung, die frische Luft und das Privileg, überhaupt in die Skiferien fahren zu dürfen, bei weitem überwiegen. Der Februar ist für mich ein Monat mit dem Motto „Augen zu und durch“. Trotzdem will ich mein Herz offenhalten für die kleinen Lichtfunken, das Reden, die Schönheiten. Ich melde mich heute kurz mit ein paar Wort-Schönheiten, die ich in den letzten Tagen entdeckt habe, und teile sie gern mit euch, bevor es flugs ans Packen geht.

Christina schreibt über die Frage, in welcher Season (Zeit) wir drin sind. Ist es Zeit, um Dinge anzupacken? Oder ruhen zu lassen? Ist es Zeit, um Dinge anzusprechen? Oder mit Liebe zu ertragen? Ist es Zeit, Neues zu wagen? – Christina schreibt: „Vieles ist nicht mehr und anderes ist noch nicht.“ Schreibt sie von mir? Diese Zwischen-Zeiten finde ich nicht so einfach auszuhalten. Aber an ihnen führt kein Weg vorbei, und es ist auch gerade diese mühsame Zeit, die Dinge hervorbringt. Denn sie können an das Herz Gottes führen. Zu dieser Hoffnung werde ich ermutigt!

Inka Hammond schreibt über einen schmerzhaften Verlust und darüber, was er zum Vorschein bringt. Der Text nimmt mich mit in eine Tiefe, die ich so nicht allzu gerne und häufig zulasse.

Das wütende, ehrliche, befreiende Buch von Veronika: Problemzone Frau. Sie räumt darin mit Lügen und toxischen Sätzen auf, die vor allem uns Frauen einengen und klein machen wollen. Veronika schreibt darin über ihren Kampf mit dem Gewicht, aber vor allem darüber, welche Auswirkungen von aussen aufgesetzte Vorstellungen und Erwartungen auf uns haben. Ihre Art zu schreiben, ihr Humor und scharfer Blick machen das Buch nicht zur zu einem Befreiungsschlag, sondern auch zu einem Lesegenuss.

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Fast fertig bin ich mit dem Buch von Sandra: Dieses kleine Stück Himmel. Darin öffnet sie ein Himmelsfenster und zeigt Familienleben, wie Gott es sich gedacht haben muss. In diesem Familienleben leuchten Schönheit und Wärme, Geborgenheit und duften warme Zimtschnecken, aber auch das Schwere und unüberwindbar Scheinende hat seinen Raum. Das Buch ist eine grosse Ermutigung dazu, Familie mit Gottes liebevollem, begeistertem Blick zu sehen – und ebenfalls zu sehen, was er in unsere Herzen hineingelegt und schon zum Blühen gebracht hat.

Dieses kleine Stück Himmel

Wir bleiben gleich beim Thema Familie. Daniela Albert ermutigt in ihrem Buch „Unperfekt, aber echt“ mit Leib und Seele, mit Weisheit und Herz Familien, so sein zu dürfen, wie sie sind. Das klingt jetzt erstmal sehr einfach. Aber für Familien wie unsere, in denen nicht alles nach Plan A läuft, gibt es keine bessere Botschaft als die, dass wir die Familie sein dürfen, die wir sind. So, wie wir sind, sind wir erstmals angenommen. Wir werden ermutigt, uns selber treu zu bleiben, auch wenn links und rechts alles perfekter erscheint.

Unperfekt, aber echt

Ehrliche, ungeschminkte und trotzdem sehr fröhliche und hoffnungsvolle Blicke in wahres Familienleben gibt es in Schweizerdeutsch bei Mamas Unplugged. Tiefgründige und ebenfalls sehr ehrliche Gedanken bei Tine. Ach, ich könnte noch viel mehr erwähnen, aber manchmal ist weniger mehr, und einiges braucht Zeit, um in der Tiefe verstanden zu werden und wachsen zu können.

Habt einen wunderbaren Februar!

*Der Text enthält unbeauftragte und unbezahlte Werbung.

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